Der Verfahrensbeistand – auch Anwalt des Kindes genannt – wird heute fast grundsätzlich bestellt, wenn Verfahren in Kindschaftssachen eröffnet werden. Versäumt ein Gericht die Bestellung eines Beistandes, kann das für die nächsthöhere Instanz ein Grund sein, einen getroffenen Beschluss zur Neuverhandlung zurück zu verweisen.

So allgegenwärtig der Verfahrensbeistand somit im Familiengerichtsalltag ist, so unklar ist den meisten Trennungseltern, was genau eigentlich Aufgabe dieses Prozessbeteiligten sein soll. Entsprechend verunsichert sind viele im Umgang mit der meist pädagogischen, seltener juristischen Fachkraft. Oft scheuen sich Eltern, aktiv auf den Anwalt des Kindes zuzugehen, Fragen zu stellen oder auch um Rat zu bitten. Gleichzeitig erkennen viele schnell, welches Gewicht den Einschätzungen und Berichten des Verfahrensbeistandes zugemessen wird.

Wie also umgehen mit dem Verfahrendbeistand? Wozu braucht es einen Anwalt des Kindes, wenn doch schon die Eltern Anwälte haben?

Und weshalb werden immer wieder Beschwerden über Verfahrensbeistände laut, die sich eindeutig parteiisch auf die Seite eines Elternteils schlagen?

Wir erklären es Ihnen in Der Verfahrensbeistand

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