Kommt es zur Trennung, verändert sich das Miteinander mit dem eigenen Kind erheblich. Es müssen Vereinbarungen oder Regelungen dazu getroffen werden, wann das Kind Zeit mit den Elternteilen verbringt.

Oft finden sich solche Umgangsregelungen außergerichtlich und die ehemaligen Partner können sich einigen. Funktioniert das allerdings nicht, steht zunächst die Beratung der örtlichen Jugendämter zur Verfügung. Dort kann eine schriftliche Umgangsregelung unter Moderation eines Jugendamtsmitarbeiters erstellt werden. Das kann helfen, wenn Gespräche ohne Vermittler schnell eskalieren.

Ist auch mit Hilfe der Beratung keine Einigung möglich, muss ein Familiengericht eine Umgangsregelung festlegen. Dann nimmt die Diskussion um Für und Wider oft abstruse Dimensionen an und nüchtern betrachtet sind viele Argumente die angebracht werden um mehr oder weniger Zeit mit dem eigenen Kind zu begründen eher abenteuerlich. Auf diesen Seiten finden Sie nützliche Informationen zu üblichen Umgangsregelungen, zum Verlauf von Gerichtsverfahren zum Thema Umgang und natürlich Tips und Hinweise, wie eine einvernehmliche, sinnvolle Umgangsregelung aussehen kann. Darüber hinaus informieren wir Sie über das sogenannte Wechselmodell oder auch Doppelresidenzmodell und zeigen Vor- und Nachteile von Telefonkontakten auf.