Nach einer Trennung werden für betroffene Kinder häufig nicht nur die Kontakte zu dem nicht überwiegend betreuenden Elternteil schwierig. Häufig und nicht selten vollständig kommt es auch zu Kontaktabbrüchen zu Großeltern, Geschwistern, weiteren Verwandten oder auch anderen, nicht blutsverwandten Bezugspersonen.

Für ein Kind im unberechenbaren Strudel einer Familienauflösung, die mit zahlreichen Ängsten und Befürchtungen verbunden ist, sind diese Beziehungsabrisse zusätzlich stark belastend und beängstigend. Die dringend notwendige Botschaft, dass sich lediglich Rahmen und Orte verändern, die Familie jedoch in einer anderen, neuen Form nach wie vor für das Kind erreichbar bleibt, entfällt. Verlassensängste und Vertrauensverluste können die Folge sein.

Auch der Gesetzgeber sieht die Wichtigkeit weiterer Kontakte und räumt daher unter gewissen Umständen auch Dritten neben den Eltern ein Umgangsrecht mit Trennungskindern ein, um eben solche Beziehungen auch über eine Scheidung oder Trennung hinaus lebendig zu erhalten. Doch bis zu Gericht muss es nicht und sollte es nicht kommen.

Besser ist, sich vernünftig und ggf. mit Hilfe externer Beratung auf eine sinnvolle Umgangsregelung zu einigen. Gut durchdacht kann eine solche Regelung zudem eine deutliche Entlastung für die Eltern schaffen.

Wir haben uns mit dem Problem auseinandergesetzt in Umgang mit weiteren Bezugspersonen

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