Vor einigen Jahren schwappte es vorwiegend aus den USA zu uns, trieb hitzköpfige Diskussionen in höchsten Kreisen um und geistert nun durch Köpfe, Medien und Kinderzimmet: Das Wechselmodell, auch paritätische Doppelresidenz genannt.

Der Grundgedanke mutet simpel an:

Nach einer Trennung oder Scheidung sollen die betroffenen Kinder von beiden Eltern zu genau gleichen Teilen betreut werden, sie sollen bei beiden die Hälfte der Zeit leben und somit die Rollenverteilung in Betreuungselternteil und Umgangselternteil aufgehoben sein.

Geht das? Und wenn ja, wie? Und wenn Nein, wieso nicht?

Zwischen Elternrechten und Schulwegen, Koffern und einem Rechtssystem, das einfach kein „Wechselmodell“ kennt: Wechselmodell – die abenteuerliche Geschichte einer simplen Idee

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