Wenn Eltern sich trennen, ergibt sich die Notwendigkeit zu regeln, wie das Kind in Zukunft den Kontakt auch mit demjenigen Elternteil pflegen soll, bei dem es nicht überwiegend lebt. Nach wie vor ist das Residenzmodell das am Häufigsten in Deutschland gelebte – das Kind wohnt also bei einem und besucht den anderen Elternteil regelmäßig.

Oft genug kommt es jedoch zu großen Spannungen, Irritationen oder sogar offenem Streit um die Frage, wer bestimmt, wann und wie Umgang stattfinden soll. Darf der Umgangselternteil das Kind einfach mitnehmen zur neuen Freundin/zum neuen Freund? Kann man verbieten, dass die Großmutter, mit der man sich noch nie verstanden hat, das Kind während der Umgangszeit auch sieht? Wer entscheidet, ob das Kind Schokolade vor dem Essen bekommt und wann es ins Bett muss?

Wir beantworten diese Frage und klären auf über das große Missverständnis um ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes. Denn dass man niemanden zu (regelmäßigem) Umgang zwingen kann stimmt so nicht ganz.

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