Immer wieder scheitern Elternteile nach einer Trennung mit Kind gefühlt oder tatsächlich beim Versuch, die Ihnen vorschwebende Umgangsregelung gerichtlich durchzusetzen oder in der Folge die Umsetzung sicherzustellen. Häufig allerdings ist Teil des Problemes Informationsmangel bei den Betroffenen und relativ schlichte Formfehler, die im Ergebnis dazu führen können, dass Umgänge nicht oder nicht immer funktionieren, Abläufe nicht klappen wollen oder sogar ein Umgangsboykott scheinbar folgenlos stattfinden kann.

Wir nennen die 5 größten Irrtümer im Umgangsverfahren vor dem Familiengericht, die zu solchen Ergebnissen führen können:

 

1. Das Gericht ist dafür zuständig die fairste Lösung zwischen den Eltern herzustellen

Falsch.
Das Gericht ist dafür zuständig – und das wird ausdrücklich vom Gesetzgeber verlangt – die für das betroffene Kind entwicklungspsychologisch mutmaßlich beste bzw. unschädlichste Lösung zu finden. Das sogenannte Kindeswohl ist der Maßstab. Das kann – im Extremfall – bedeuten, dass ein Gericht einen Umgangsausschluss[weiterlesen…]

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